Haushaltsversicherung Kosten

Der Wert von Haushaltsgegenständen beträgt nicht selten eine 5-stellige Summe. Brände, Leitungsbrüche oder auch Einbrüche können Ursachen sein, weshalb innerhalb kürzester Zeit Ihr Hab und Gut verschwunden ist. Diesen Wert vor Schäden abzusichern ist Aufgabe einer Haushaltsversicherung.

Je nach Versicherungsumfang und persönlichen Gegebenheiten fallen dafür unterschiedliche Beiträge an. Doch wie genau setzen sich die Preis für eine solche Versicherung zusammen? Und an welche Punkten gibt es Möglichkeiten zu sparen? Diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen in diesem Artikel beantworten.

 

Kurze Antwort

Der genaue Preis für eine Haushaltsversicherung ist von verschiedenen Faktoren abhängig und lässt sich nicht pauschal bestimmen. Zu diesen beeinflussenden Faktoren zählt zum Beispiel der Wohnort, die Wohnfläche aber auch die Deckungssumme. Um einen vollen Versicherungsschutz zu garantieren, sollte man dennoch alle Angaben wahrheitsgemäß angeben. Andernfalls riskiert man eine Unterversicherung oder einen Versicherungsverlust. Bei kleinen Wohnungen kann die Versicherungssumme unter 50€ liegen, bei Einfamilienhäusern liegt sie aber schnell bei dem Doppelten oder Dreifachen.

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Lange Antwort

Nun haben Sie in Kurzform erfahren, dass der Preis für eine Haushaltsversicherung von vielen Faktoren abhängig ist und nicht pauschal angegeben werden kann. Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, welche Faktoren einen Einfluss auf die Versicherungssumme haben und an welchen Punkten sich ein Vergleich lohnt.

 

Die objektiven Kostenfaktoren in der Haushaltsversicherung

Zum einen sind hier die nicht beeinflussbaren Tarifmerkmale zu nennen. Häufen sich nämlich in Ihrer Region bestimmte Schäden, berücksichtigen die Versicherungsgesellschaften die einschlägigen Statistiken bei der Kalkulation der Versicherungsbeiträge – nicht umsonst wird die Postleitzahl bei Vertragsabschluss abgefragt. Zu den objektiven Kostenfaktoren zählen:

  • Hochwasser
    Leben Sie in einem Hochwasser-Gebiet, weil beispielsweise ein in der Nähe befindliches Gewässer regelmäßig über die Ufer tritt, wird die in vielen Verträgen inkludierte Absicherung gegen Hochwasserschäden entweder relativ teuer oder gar nicht angeboten.
  • Schneedruck oder Lawinen
    Dieser Versicherungsschutz ist naturgemäß in Bergregionen deutlich kostenintensiver, als dies in Großstädten im Flachland der Fall ist. Einige Versicherer schließen die schadenträchtigen Dachlawinen nur in den exklusiven Tarif-Varianten ein, die anfallenden Kosten könnten sonst nicht gedeckt werden.
  • Einbruch
    Dafür sind die Haushalte in ländlichen Gegenden in der Regel weniger einbruchgefährdet, als dies in Großstädten der Fall ist – entsprechend unterschiedlich fallen die Kalkulationen für diesen Teil der Haushaltsversicherung aus.

Den Grundtarif können Sie also nicht selbst beeinflussen. Die reellen Schäden spielen sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf die Schadenhöhen entscheidende Rollen bei der Beitragsgestaltung.

 

Die Versicherungssumme – nicht am falschen Ende sparen

Das gängige Modell, die Versicherungssumme entsprechend der Wohnfläche zu berechnen, hat sich bewährt – ist aber naturgemäß sehr pauschal. Wenn Sie Zweifel an der Richtigkeit der so berechneten Summe haben, sollten Sie sich mit einer detaillierten Aufstellung Gewissheit verschaffen. In der Regel werden lapidare Positionen, wie beispielsweise Wäsche, CDs, Bücher oder die vielen Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Jahre in einem Haushalt ansammeln, unterschätzt.

Natürlich steht es Ihnen frei, die zu versichernde Summe selbst festzulegen. Liegt diese unter der Pauschale, wird der Versicherer im Schadensfall die Möglichkeit einer Unterversicherung prüfen: Ergibt sich, dass Sie zu wenig versichert haben, wird bei der Regulierung ein Prozentsatz entsprechend der Differenz zur tatsächlichen Versicherungssumme abgezogen.

Hinweis:
Achten Sie auf den Anteil, den Wertgegenstände in Ihrem Haushalt ausmachen. Wählen Sie einen Versicherer, der einen entsprechen hohen oder niedrigen Prozentsatz für diese Position in der Haushaltsversicherung vorschlägt – so sparen Sie unter dem Strich Beiträge.

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Der Versicherungsumfang – bedarfsgerecht auswählen

Bei den meisten Versicherungsgesellschaften können Sie zwischen verschiedenen Tarifvarianten wählen, deren Umfang sich im Hinblick auf zahlreiche Details unterscheidet. Hier gilt es sich im Vorfeld im klaren darüber zu sein, welche Absicherungen man wirklich benötigt. Folgende Versicherungspunkte gilt es bei den meisten Versicherungen zu beachten:

 

Grobe Fahrlässigkeit

Grobe Fahrlässigkeit ist einer der wichtigsten Verischerungspunkte, welchen wir Ihnen immer empfehlen würden. Unter grober Fahrlässigkeit versteht man Schäden, die unter bestimmten Umständen vermeidbar wären. Dazu gehören vor allem Brandschäden, welche einen erheblichen Schaden anrichten aber unter Aufsicht oftmals garnicht passiert wären. Auch unbeobachtete Gegenstände im Freien, wie beispielsweise Wäsche oder das Fahrrad sind bei grober Fahrlässigkeit mit abgedeckt. Verzichtet man auf diesen Punkt, spart man zwar beim Beitrag, steht aber im Falle eines Schadens ohne Hilfe da.

Lesen Sie hier mehr dazu: Deckt die Haushaltsversicherung einen Fahrraddiebstahl ab?

 

Glasbruch

Bei Glasbruch stellt sich die Frage, ob Ihr Vermieter eventuell eine entsprechende Absicherung für die Außenverglasung, also die Fenster und Glaselemente, in der Gebäudeversicherung vorgesehen hat – diesen Part könnten Sie sich in diesem Fall effektiv sparen.

 

Elementarschäden

Der Punkt Elementarschäden, ist nicht für alle Versicherungsnehmer von Bedeutung. Darunter versteht man Schäden durch Hochwasser, Erdbeben, Starkregen oder auch Lawinen. Die Notwendigkeit dieser Versicherung ist also abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. Liegt man in einem betroffenen Gebiet von beispielsweise Hochwasser sollte man aber auch auf diesen Bereich nicht verzichten, da andernfalls kein Schadensersatz durch die Versicherung erfolgt.

 

Privathaftpflicht

An der Privathaftpflichtversicherung sollte hingegen nicht geknausert werden: Die Gefahr, sich hohen Schadenersatzforderungen gegenüber zu sehen, ist einfach nicht zu kalkulieren. Schnell ist aus einer Unachtsamkeit ein enormer Schaden entstanden. Insbesondere bei Personenschäden summieren sich die Behandlungs- und Therapiekosten, aber auch die Aufwendungen für Medikamente und Heilbehandlungen. Im Ernstfall können noch Schadenersatzansprüche für den Verdienstausfall oder Schmerzensgelder hinzukommen – die Deckungssummen müssen also ausreichend gewählt werden.

 

Selbstbeteiligung, Laufzeit und Zahlweise

Die Selbstbeteiligung, die bei jedem versicherten Schaden selbst zu tragen wäre, ist ein probates Mittel, die Beiträge zu reduzieren. Natürlich ist das Risiko abzuwägen, dass schon bei einem Schaden pro Jahr die Ersparnis aufgebraucht ist. Da aber sowohl die Haushaltsversicherung als auch die inkludierte Privathaftpflichtversicherung Ihre finanzielle Existenz schützen sollen, wenn Sie mit wirklich gravierenden Schäden konfrontiert werden, sollten Bagatellschäden keine Rolle spielen.

Eine lange Laufzeit wird mit einem Rabatt belohnt, schränkt Sie allerdings in Hinblick auf einen Wechsel der Haushaltsversicherung ein. Da Sie durch einen regelmäßigen Check und auch beim Versicherungswechsel keine Nachteile erleiden, wie das etwa in den Personenversicherungen der Fall ist, sollten Sie sich diese Möglichkeit nicht nehmen lassen. Stellen Sie Ihre Sachverträge regelmäßig auf den Prüfstand, lassen sich durchaus Beitragsersparnisse erzielen.

Optimal ist die jährliche Zahlweise, damit vermeiden Sie Zuschläge für die unterjährige Zahlweise, die bis zu 8 % der Versicherungsprämie ausmachen können. Der Beitrag ist stets im Voraus zu begleichen.

 

Haushaltsversicherung – vergleichen und sparen

Die Kostenfaktoren der Haushaltsversicherung lassen sich nur bedingt beeinflussen, allerdings haben Sie durchaus die Wahl. Gehen Sie also Schritt für Schritt vor:

1. Nutzen Sie einen Versicherungsvergleich, um Ihren Versicherungsschutz zu überprüfen.

2. Schneiden Sie den Versicherungsumfang genau auf Ihre Bedürfnisse zu, auf nicht benötigte Extras können Sie verzichten.

3. Überschlagen Sie die Versicherungssumme und vor allem den Anteil an Wertgegenständen. Hier bewusst zu wenig zu versichern, kann Sie unter dem Strich sehr viel mehr kosten.

 

4. Nutzen Sie eine moderate Selbstbeteiligung sowie die jährliche Zahlweise, um den Beitrag zu reduzieren und die Absicherung auf das Wesentliche zu konzentrieren.

5. Lange Laufzeiten bringen zwar Rabatte, Flexibilität eröffnet Ihnen aber lukrative Wechselmöglichkeiten.

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