Haushaltsversicherung mit Bedacht auswählen

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Eine Haushaltsversicherung schützt Ihr Eigentum in den eigenen 4 Wänden

Der Versicherungsumfang einer Haushaltsversicherung ist ohnehin komplex, allerdings wird eine Vergleichbarkeit schon wegen der flexiblen Tarife erschwert. Es empfiehlt sich also, sich im Vergleich mit allen Details in einer Gegenüberstellung auseinanderzusetzen. Über die grundlegenden Gefahren, nämlich Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Blitzschlag und Einbruchdiebstahl inklusive Vandalismus, hinaus erweitern die zahlreichen Versicherungsgesellschaften die Deckung in unterschiedlicher Weise. Diese Ausführungen sollen einige Hinweise für die Recherche geben.

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Der Zweck einer Haushaltsversicherung

Der Inhalt Ihrer Wohnung, aber auch die von Ihnen eingebrachten Einbauten, wie beispielsweise Böden oder Sanitärinstallationen, stellt einen Wert dar, der durch verschiedene Gefahren beschädigt oder im schlimmsten Fall vernichtet werden kann – Sie müssten sich neu einrichten. Auch wenn der Verlust auf den ersten Blick gar nicht so erheblich aussehen sollte, Sie werden erstaunt sein, wenn Sie sämtliche Möbel, elektronischen und elektrischen Geräte, aber vor allem auch Bücher, Wäsche oder Kunstgegenstände zusammenstellen.

Diese Summe im Verhältnis zur aufzubringenden Prämie, die bei einer Wohnfläche von 100 m² und einem soliden Versicherungsschutz zwischen 150 und 200 Euro inklusive Privathaftpflichtversicherung im Jahr beträgt, ergibt ein attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis: Im Falle eines Totalschadens erhalten Sie Ihren Haushalt komplett wieder eingerichtet – bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Natürlich variiert die Beitragshöhe in Abhängigkeit von der Lage, dem Versicherungsumfang und vor allem der Summe.

Die elementaren Unterschiede in der Haushaltsversicherung

Schon bei der Festlegung der Versicherungssumme gehen die Angebote weit auseinander: Wenn Sie zur Berechnung die Wohnfläche eingeben, variieren die empfohlenen Versicherungssummen zwischen 10 und 14 Euro pro Quadratmeter. Diese Vorgaben stellen die Grenze dar, aber der der Versicherer einen Unterversicherungsverzicht einräumt. Die Haushaltsversicherung geht grundsätzlich vom Neuwert aus, sodass Sie nach einem Schaden die versicherten Sachen neu anschaffen können – das sollten Sie bei der Bemessung berücksichtigen.

Vergessen Sie dabei nicht, dass zum versicherten Wohnungsinhalt auch Bargeld oder Wertgegenstände gehören können: Hier unterscheiden sich die einzelnen Tarife hinsichtlich der Entschädigungshöchstgrenzen je nach Aufbewahrungsort. Freiliegendes Bargeld oder auch Schmuck werden nur begrenzt ersetzt, je sicherer der Verwahrungsort, desto höher die Absicherungsmöglichkeit. Sollten diese Vorgaben nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, lassen sich individuelle Absprachen treffen.

Ebenso zu bedenken sind die Haushaltsgegenstände, Möbel und Sportgeräte in Nebengebäuden, Gemeinschafts- oder Kellerräumen. Schon Werkzeuge oder Arbeitsgeräte stellen Werte dar, aber auch Kfz-Zubehör oder Fahrräder. Fahrräder müssen generell im Versicherungsantrag deklariert und stets gesichert werden, damit der Versicherungsschutz überhaupt greifen kann.

Weitere Einschlüsse können sich auf Kinderwägen, Postkästen, Balkon- und Gartenmöbel und sogar Wäsche auf der Leine beziehen – hier sollten Sie die für Ihren Bedarf günstigste Variante auswählen. Ebenso variabel sind die Angebote hinsichtlich der Sachen, die Sie in Ihrem Kfz, einem Hotelzimmer oder in Garderobenkästchen aufbewahren. Diese Deckungserweiterungen können zwar sehr angenehm sein, kosten unter dem Strich aber auch Geld. Wägen Sie also die Notwendigkeit ganz in Ihrem Sinne ab.

Übliche Deckungserweiterungen

Gleichzeitig variieren die Deckungskonzepte hinsichtlich der versicherten Kosten, wie beispielsweise die Neben- und Aufräumkosten nach einem versicherten Schaden oder die Kosten für Hotelübernachtungen, sollte die Wohnung nicht bewohnbar sein. Wichtig ist auch, ob Schäden durch große Fahrlässigkeit mitversichert sind, denn diese sind regulär ausgeschlossen. Das angekippte Fenster im Erdgeschoss kann dann schon zur Ablehnung einer Regulierung führen.
Die Privathaftpflichtversicherung sollte ebenfalls in ausreichender Höhe gewählt werden, um die Unwägbarkeiten von Schadenersatzansprüchen, die Dritte wegen von Ihnen fahrlässig oder grob fahrlässig verursachten Schäden stellen können, zuverlässig abzufangen. Neben den Deckungssummen spielt auch der versicherte Personenkreis eine wichtige Rolle, beispielsweise lässt sich der Versicherungsschutz unkompliziert auf Ehepartner, Kinder oder Hausangestellte ausdehnen.

Der Versicherungsumfang  genau auf den Bedarf zuschneiden

Die grundlegenden versicherten Gefahren werden bei den meisten Versicherern um sogenannte Elementarschäden, wie beispielsweise Hochwasser, Lawinen oder Erdrutsch, erweitert. Allerdings gibt es hier regionale Unterschiede, auch bei Dachlawinen können die Angebote auseinandergehen.

Darüber hinaus variieren die Deckungskonzepte bei den Entschädigungshöhen in vielen Details, wie zum Beispiel beim einfachen Diebstahl, beim Wasseraustritt aus Aquarien oder Wasserbetten oder bei den Kosten für eine Schlossänderung. Hier kann es Obergrenzen geben, sodass Sie beim Vergleich der Angebote durchaus auf diese Details achten sollten.

Der Einschluss von Glasbruchschäden wird in vielen Fällen automatisch vorgeschlagen – allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Nutzen Sie beispielsweis ein Ceran-Kochfeld oder eine Duschkabine aus Glas, sollte diese auch abgesichert sein. Bei Fensterverglasung wird hinsichtlich der Größe der Einzelscheiben unterschieden, bis zu 6 m² pro Scheibe sind unkompliziert versicherbar.

Empfehlungen zur Vorgehensweise

1. Nutzen Sie zunächst die Wohnfläche, die Postleitzahl Ihres Wohnortes und wichtige Angaben zu Deckungserweiterungen, wie beispielsweise Glas oder Fahrräder, um eine Übersicht zu den aktuellen Tarifangeboten zu erhalten.

2. Danach gehen Sie Punkt für Punkt den Versicherungsvergleich in der Detailansicht durch.

3. Sollten die Entschädigungsgrenzen für Ihren konkreten Bedarf nicht ausreichen, nehmen Sie mit dem Versicherer Kontakt auf, um die Möglichkeit einer individuellen Erhöhung bestimmter Positionen zu erfragen.

4. Alternativ können Sie die kostenintensiveren Tarife konsultieren, da diese in vielen Punkten einen komfortableren Versicherungsschutz bieten.

5. Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Summen und Einschlüsse noch Ihren Ansprüchen genügen, damit die

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